Barcelona

9 Dinge, die man in Barcelona unbedingt NICHT machen sollte

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Es gibt so viele Guides und Artikel über Dinge, die man sich auf keinen Fall in Barcelona entgehen lassen sollte. Mir ist aber aufgefallen, dass es eine Menge Tipps sind, die wirklich nur auf die Guiris (spanisch für Tourist) ausgerichtet sind und in Barcelona gibt es doch so viel mehr zu sehen. Ich hab diesen Artikel nun geschrieben, um dir etwas zu helfen und dir zu zeigen, worauf du achten solltest und was du unbedingt NICHT in Barcelona machen solltet. Dazu gibt es von mir immer noch einen persönlichen Tipp.

 

1. Essen in einem Restaurant auf den Las Ramblas

Abgesehen davon, dass ein großer Bogen um die Las Ramblas im Sommer sowieso zu empfehlen ist (zu viele Menschen und dadurch auch Halsabschneider und Taschendiebe!), sollte man schon gar nicht in einem der Restaurants essen gehen. Das Essen und auch die Getränke sind unverschämt überteuert und die Qualität lässt meist auch zu wünschen übrig. Stattdessen solltest du einfach ca. 5-10 min. Richtung Altstadt gehen, denn hier findest du das echte Barcelona – kleine, gemütliche Restaurants und Bars mit einem super Preis-Leistungsverhältnis.

Es gibt so viele leckere Restaurants in good old Barna. Einige der besten Restaurants in Barcelona habe ich dir bereits zusammengestellt. Und hier findest du die besten veganen/vegetarischen Restaurants in Barcelona. Que aproveche!

 

2. Baden am Strand von Barceloneta

In fast jedem Reiseführer wird Barceloneta als wunderschöner Strand abgebildet, aber dem ist leider nicht so! Im Sommer ist er tagsüber überfüllt mit Touristen und Verkäufern, die einem Mojitos, Tücher oder Massagen andrehen wollen und in der Nacht wird hier gefeiert. Der Müll wird dann einfach liegen gelassen und es gibt auch viele, die es nicht mehr auf die öffentlichen Toiletten schaffen. Am nächsten Tag geht wieder alles von vorn los.

Wenn du ein Stück weiter Richtung Casino (der große goldene Fisch) gehst, gelangst du an die Strandabschnitte Ciutadella und Bogatell (es gibt gleichnamige Metro-Haltestellen). Hier ist es nicht ganz so voll und dreckig. Hast du ein wenig mehr Zeit, solltest du auf jeden Fall an den Strand von Castelldefels (mit dem Bus vom Pl. Espanya bist du in ca. 45 min dort), Sitges oder natürlich an die Costa Brava.

 

3. Mit dem Taxi fahren anstatt mit den Öffentlichen

Barcelona ist so super vernetzt. Wer hier das Taxi nimmt, um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu kommen, braucht meistens sogar länger. Es gibt auch viele Fahrrad- und Motorollerverleihe. So siehst du gleich mehr von der Stadt und du bewegst dich fort wie die Einheimischen. Vielleicht interessiert dich ja die Hola Barcelona Transport Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Hop-on/Hop-off Bus siehst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem innerhalb von ein oder zwei Tagen.

 

4. Mojitos, Sandwiches o.Ä. von den Straßenverkäufern kaufen

Man kann es sich eigentlich fast denken, aber ich möchte es doch noch einmal unterstreichen. Die meisten Verkäufer haben natürlich keine Lizenz, um Lebensmittel auf der Straße zu verkaufen und darum ist der Hygienestandard hier schlichtweg unbekannt. Es kann gut gehen, muss aber nicht.

 

5. Seine Tasche unbeaufsichtigt lassen

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit, in der ich in Hamburg in ein Restaurant oder in eine Bar gegangen bin und meine Handtasche seelenruhig an die Stuhllehne gehängt habe. Nach mehr als 4 Jahren in Barcelona mach ich das schon lange nicht mehr. In Barcelona muss man sein Hab und Gut immer direkt am Körper tragen (besonders auf der Straße), sonst wechselt es innerhalb von Sekunden den Besitzer. Für mehr Infos rund um Sicherheit in Barcelona schau einmal hier.

 

6. In Strandkleidung durch die City laufen

Das ist ein absolutes No-Go und trotzdem sieht man es im Sommer viel zu oft. Der Strand in Barcelona ist zwar in unmittelbarer Stadtnähe, aber du würdest ja auch nicht in der Heimat oberkörperfrei oder im Bikini vor die Tür gehen, oder?

 

7. Surfkurs machen im Sommer

In Barcelona gibt es nun mal einfach keine Wellen im Sommer! Es ist ein weit verbreitetes Irrtum, dass man hier surfen kann. Dennoch buchen viele einen Kurs oder leihen sich ein Board aus und sind dann enttäuscht, wenn’s nichts wird. Wer surfen möchte, dem empfehle ich San Sebastian im Baskenland oder Fuerteventura – wahre Wellenparadiese!

In Barcelona kann man aber sehr gut Stand-up Paddle probieren. Im Winter kann man hier auch surfen. wenn man das unbedingt möchte und sich bei der Kälte ins Wasser traut.

 

8. Tickets für Sehenswürdigkeiten vor Ort kaufen

Selbstverständlich kannst du deine Tickets für die Sagrada Familia, Casa Batlló und Co. auch direkt vor Ort kaufen, dann stehst du mit Pech aber über eine Stunde in der Schlange und das ist im Urlaub doch das Letzte, was man möchte. Angenehmer und manchmal sogar günstiger ist die Reservierung im Internet. So gehst du gemütlich an den Menschenmassen vorbei. Eintrittstickets und geführte Barcelona Touren kannst du direkt hier online kaufen.

 

9. Barcelona wieder verlassen ohne Tapas gegessen zu haben

Geht gar nicht! Ich würde mich am liebsten jeden Tag durch die Speisekarten der vielen kleinen Tapasbars probieren. Am liebsten mag ich Champiñones al ajillo, Pimientos de Padrón und Jamón Serrano und das im Jai-Ca oder in der Cervesería Catalana! Also los, entdeck die unzähligen Varianten!

 

Fällt dir noch etwas zur Ergänzung dieser Liste ein?

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